Unsere Vision

Vision

Die Kirchenvorsteher, unsere hauptamtlichen Mitarbeiter und alle Besucher des Willow-Creek-Kongresses im Februar 2018 haben sich an zwei Abenden zusammengesetzt und versucht Arbeitsschwerpunkte für unsere Gemeinde herauszuarbeiten. Vielleicht ist „Vision“ nicht das richtige Wort, aber wir verwenden es dennoch; geben doch die vier Punkte für die nächsten Jahre die Marschrichtung unserer Gemeindearbeit an. Da eine Vision kurz und griffig formuliert werden muss, gibt es für manche Anstriche Erklärungsbedarf.

1) Die beiden Sonntagsgottesdienste mit dem parallelen Promiseland Kindergottesdienst für Schulkinder und dem Vorschulkindergottesdienst sind der Schwerpunkt unserer Gemeinde.Viele Menschen erleben unsere Gottesdienste als eine Tankstelle für ihr persönliches Leben. Durch die Auslegung eines Bibelwortes bekommen wir Zuspruch und Ermutigung. Durch das gemeinsame Singen von Lobliedern erfahren wir Gottes Gegenwart. Nicht selten werden Gottesdienstbesucher bei der Feier des Heiligen Abendmahles oder in einer persönliche Segnung von Gott berührt. Für die Gestaltung der beiden Gottesdienste brauchen wir viele ehrenamtliche Mitarbeiter, deshalb dürfen neue Aufgaben nicht zur Konkurrenz werden.

Da wir an jedem Sonntag Gäste in unserer Kirche begrüßen können und uns freuen, wenn Neue unsere Veranstaltungen besuchen, wollen wir an unserer Gastfreundschaft arbeiten. Jede und Jeder ist herzlich willkommen und soll das auch spüren.

Wenn man neu zum Glauben findet oder frisch getauft ist, fühlt sich das Leben mit Gott irgendwie schön an. Wie in einer normalen Beziehung schwindet aber die „erste Liebe“ mit der Zeit. Die Liebesbeziehung in einer Ehe muss auch gepflegt werden. Genauso müssen wir unsere persönliche Beziehung zu Gott pflegen, damit die Freude und die Leidenschaft im Glauben nicht verloren gehen.

2) Durch unsere Jugendarbeit und die jährlichen Glaubenskurse finden immer wieder Menschen zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus, die in atheistischen Elternhäusern aufgewachsen sind. Nach so einem Kurs oder nach der Taufe ist man jedoch noch kein fertiger Christ. Und so wollen wir frisch getaufte Menschen ermutigen, sich doch von einem erfahrenen Christen (Mentor) ein paar Monate begleiten zu lassen. Das kann ganz individuell, vielleicht durch persönliche Gespräche oder auch durch gemeinsames Bibellesen, geschehen.

3) In vielen Städten unseres Landes entstehen Gebetshäuser in denen teilweise rund um die Uhr gebetet wird. Auch wir möchten zwei Räume im Gemeindezentrum Reusa für Gebet einrichten und für jedermann zugänglich machen. Wir laden, vielleicht schon nach den Sommerferien, ein, gemeinsam oder alleine, regelmäßig jede Woche zur selben Zeit oder auch spontan die Gebetsräume aufzusuchen und darin zu beten. Gott nimmt jedes ernsthaft gesprochene Gebet ernst. Unser Gebet wird diese Welt verändern.

4) Unsere Landeskirche befindet sich gerade in einer komplizierten Strukturanpassung. Dazu spüren wir, dass wir mit unserer Gemeindearbeit nicht alle Menschen, die in unserem Gemeindegebiet wohnen, erreichen. Wie können wir unsere Erfahrungen noch besser weitergeben bzw. teilen?