Andacht

Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten!

Jetzt sind wir wieder mitten in der dunk­len Jahreszeit: rauer Wind, eisige Mor­gentemperaturen, ständiger Nieselregen und vielleicht sogar ein paar Schneeflo­cken. Wie gut tut es da, wenn wir unsere Häuser und Straßen mit dem Licht von Schwibbögen, Lichterketten oder bunten LEDs erhellen. Wir als Familie merken jedoch, dass es einen Unterschied macht, wenn man eine Kerze anzündet. Die kleine Kerzenflamme verbreitet auch Wärme, Gemütlichkeit und Geborgen­heit.

Jesus gibt uns einen Auftrag: ,,Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten … “ (Matthäus 5, 16) Nun sind wir ja keine Kerze im herkömmlichen Sinn und auch kein elektrisches Licht, das man einfach anschalten kann. Wie ist das also gemeint?

Unser „Licht“ beginnt in unseren Herzen zu leuchten, wenn wir eine Beziehung zu Jesus beginnen. Jesus, das Licht der Welt, hat dann einen Platz in unserem Leben und das verändert uns, bringt uns zum „Leuchten“. Wir wissen: Jesus hat uns lieb. Das macht in einer eher unste­ten, beziehungsarmen Zeit, in der sich bei vielen Menschen alles nur um sich selbst dreht, Mut.

Wenn nun Jesus sagt „Lasst euer Licht leuchten vor den Leuten!“, dann sagt er ganz klar: „Die Beziehung zu mir, eure innere Veränderung, ist nicht nur für euch, sondern soll besonders andere Menschen verändern und zum Leuchten bringen. Macht mit eurem Licht anderen eine Freude!“
Vielleicht

  • mit einem Lächeln an der langen Warteschlage im Supermarkt für Kassierer und Einkäufer,
  • mit einem längst überfälligen Besuch,
  • mit einem gemütlichen Abend bei den Eltern oder Kindern,
  • mit einem kleinen Mutmachgeschenk für jemanden, der es gerade nötig hat,
  • indem ich jemandem eine kleine Arbeit abnehme,
  • oder …

Lasst euer Licht leuchten heißt: Macht als Christen in einer oft kühlen und manchmal unfreundlichen Welt den Unterschied. Strahlt Licht, Wärme und Geborgenheit aus, die von Jesus kommt.

Eine lichtstarke und gesegnete Advents­- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Ihre Diakonin Katharina Olsson