Treff.Gegenüber – im Stadtgebiet unterwegs

„Was ist das hier eigentlich?“ „Wow, das ist aber schön… einladend…“ „Habt ihr was mit Kirche zu tun?“
Wir werden immer wieder gefragt. Dann gilt es Antworten zu geben.  Einmal, dass wir ein Begegnungsort sind, wo jeder kommen kann, wie er ist. „Ich bin aber nicht in der Kirche.“ Oder: „Mit Christsein habe ich nichts am Hut…“ hören wir öfter. Damit können wir umgehen. Die Distanziertheit legt sich spätestens beim gemeinsamen Kaffeetrinken. Auf Fragen kann eingegangen werden, Bedenken aufgelöst oder es wird sogar Neugierde geweckt. Jeder ist herzlich willkommen.

Im Eingangsbereich des Treffs haben wir bewusst von Johannes Müller aus der Versöhnungskirchgemeinde den Schriftzug: „Hier darfst du sein, wie du bist.“ gestalten lassen. In der Mitte ist ein großer Spiegel, den wir noch vom Vormieter (ehemaligen Friseur) aus den Räumen der AWG „gerettet“ haben. Zusammen mit unseren Besuchern haben wir uns auf einen Weg gemacht, darüber nachzudenken, was dieses „Motto“ heißt. Letztlich ist es die einladende Botschaft von Jesus Christus selbst. Im Alltag unseres Treffs buchstabieren wir das jeden Tag und sind gefordert, mit unserem Leben Christus und der Kirche ein Gesicht, Hände und Füße zu geben.

Gemeinsames Essen ist uns dabei wichtig. Mittwochs – donnerstags – freitags gibt es verschiedene Gemeinschaftsformate, in denen Frühstück, Mittagessen oder Kaffeetrinken angeboten wird (siehe Öffnungszeiten). Grundbedürfnisse werden gestillt – wir werden satt, haben Gemeinschaft, hören aufeinander und lernen voneinander. Manchmal kommen konkrete Fragen oder Probleme auf den Tisch. Dann schauen wir miteinander, ob geholfen werden kann, ob es Antworten oder einen Weg aus dem Dilemma gibt. Nicht selten fließen persönliche Glaubenserfahrungen ein oder wir organisieren, wie praktisch geholfen werden kann. Neulich rief ein Besucher bei uns freudig an: „Gott sei Dank hat alles mit meinem Job geklappt.“  Ihm war nicht klar, was er sagte, als ich ihn darauf ansprach. Er meinte eher: „Naja, das sagt man eben so…“

Ich vertraue darauf, dass Gott auch weiter im Treff, in den Menschen, im Stadtgebiet… präsent ist – ob es jedem bewusst ist oder nicht und wir ihm dafür danke sagen können, wie er ist und was er tut.

Tafel.Gegenüber
mittwoch 11.30 – 13.00 Uhr
freitag 11.30 – 13.00 Uhr
je nach Gericht 2,50 bis 3,50 €
Gemeinsames Mittagessen von der „Plauener Tafel“

Cafe.Gegenüber
mittwoch 14.00 – 17.00 Uhr
freitag 14.00 – 17.00 Uhr
Gemeinschaft und Austausch in gemütlicher Runde mit Kaffee/Tee und selbstgebackenem Kuchen

Frühstück.Gegenüber
donnerstag 08.00 – 10.00 Uhr
Frühstück süß und/oder herzhaft für 2,50 €

Gott.Gegenüber
donnerstag 19.00 – 21.00 Uhr
Wir kommen ins Gespräch über Gott und die Welt…

Ansprechpartner
Silke Dämlow und Christa Plessing
Dr.-Karl-Gelbke-Str. 2, 08529 Plauen
0152 05719652